Übersichtskarte

Fiji

Mittwoch, 19.02.2014

BULA!

Ohne irgendeinen Plan sind wir am Flughafen in Nadi angekommen. Amadeus Empfehlung folgend versuchen wir unsere Tour im Reisebuero zu organisieren. Was sich allerdings schwerer darstellte als gedacht, da bspw. die Faehre zu den Inseln nur 1x am Tag (naemlich morgens) ablegt und wir diese natuerlich verpasst hatten. Somit musste unser erster Insel-Stop individueller als ueblich geplant werden...hierbei war Max neuer Fiji-Bruder eine Riesen-Hilfe.

bro

Nachdem wir mit einer Fiji Oma (der Resort Leiterin) eine kleine Einkaufstour in einer City gemacht hatten (nur ein kleiner Marktplatz voller Einheimischer), wobei wir hier eine kleine Attraktion darstellten, ging es zum Einheimischen Fischerhafen. Hier wurden wir samt Essen fuer das Resort und mehreren Einwohnern von Kuata (der Insel des Resorts) auf eine kleine Nussschale verfrachtet und durften 2 1/2 Stunden lang in dieser zur Insel fahren...(normalerweise faehrt eine komfortable Faehre mit Wifi und Klima....aber diese hatten wir ja verpasst). De facto ein erstes Highlight fuer Fiji.

Fiji

Mitten in der Dunkelheit kamen wir dann auf Kuata an...Joe hatte hier den ungluecklichen Platz auf der Nussschale erwischt und war komplett durchgenaesst...Bloed das dabei der Reisepass, Geld, Handy, Impfausweis, usw. auch in seiner Hosentasche war.

Nach dem Abendessen wollten wir noch ein paar Bier und Kawa trinken mit 2 Deutschen und 2 Englaendern...Problem war nur, dass weder das eine noch das andere auf der Insel vorraetig war. So bestiegen wir mitten in der Nacht unsere geliebte Nussschale und fuhren auf die gegenueberliegende Insel um beides zu besorgen. So endete der Abend, nach einigen Litern Kawa (widerliches Pfuetzenwasser was die Zunge betaeubt) und Bier, mit einer Tanzeinlage von Joe und Max mit den Einheimischen.

Fiji Fiji Fiji Fiji Fiji

Am naechsten Morgen ging es bereits weiter (allerdings nun mit grosser Faehre) zum naechsten Resort in den Norden. Hier verbrachten wir 3 mega gechillte Tage, in denen wir mit Fischschwaermen an der blauen Lagune schnorcheln waren und einen spontanen ausufernden Partyabend hatten (180 Fiji $ an diesem Abend eingetauscht gegen Rum und Bier). Wir werden von diesem familiaeren Resort mit einem traditionellen Lied verabschiedet und begeben uns auf unsere naechste Insel.

Naechster Stop ist das Octopus Resort. Was sollen wir sagen...Strand, tauchen, Bier, Kawa, Party, chillen, Krabbenrennen, Kirchenbesuch und Regen (ja! wir hatten tatsaechlich Regen auf Fiji!)

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Wir verbringen noch eine Nacht in Nadi mit einem gechillten Kawa und Song Abend und verabschieden uns dann mit einem weinenden Auge von diesem Paradies auf Erden.

Neuseeland steckt was das Internet angeht noch in den Kinderschuhen...mit viel Muehe haben wir hier einen Platz im Internetcafe gefunden um den Blog zu schreiben. Wir hoffen, dass wir den Neuseeland Blog noch hinbekommen, sind uns aber nicht sicher...Morgen kriegen wir unseren Campervan und es geht auf unsere letzte Tour! Also bis in 3 Wochen!

Bangkok und Sydney

Sonntag, 09.02.2014

Mit einem diesmal wirklich angenehmen Bus sind wir zur thailaendischen Grenze gefahren worden. Nachdem wir zu Fuss ueber die Grenze mussten, ging es dann endlich nach Bangkok.

Hier wohnen wir auf der Haupt-Party-Strasse, der Khao-San-Road (danke Ama fuer die Empfehlung), in einem super genialen Hotel, mit geilem Swimming Pool auf dem Dach. Dies ist wirklich unser bestes Hotel bisher.

hotelpool

Nach coolem Partyabend, der auch wieder den Street-Dance beinhaltete, wachen wir am naechsten Morgen wie geplant mit Bangkok-Hangover auf. Wir wuerden euch wirklich gerne erzaehlen, wie toll alle Sehenswuerdigkeiten in Bangkok waren, die Realitaet sieht jedoch so aus, dass wir uns den ganzen Tag am Pool ausgekatert haben und von Bangkok nicht mehr als die Khao San Road gesehen haben.

sweaty streetdance

Am naechsten Tag fliegen wir unter anderem mit Quantas (Anmerkung von Max: Wirklich hervorragende Airline!!) nach Sydney. Unser Zwischenstopp in Singapur dauert zwar 6 Stunden, aber wir goennten uns hier in der Transit-Zone einige teure Spezialitaeten (18$ Starbucks, 20$ Chicken Dinner, 10$ Pizza), so dass die Zeit doch schnell rumging.

In Sydney angekommen, brauchte es nicht lange, dass wir merken in einem etwas teureren Land angekommen zu sein...So kostete unsere erste Taxifahrt vom Flughafen zum Hotel gleich mal 60$! Wir gingen gleich los auf Sightseeing Tour, um uns Sydney Harbour und das Opera House anzuschauen. Auf Grund des Kostenniveaus ist es uns leider nicht moeglich hier essen zu gehen, weswegen wir einkaufen gehen. Auch wenn man das fuer unmoeglich haelt, so verlieren wir uns auf dem Weg zum Supermarkt und finden uns erst eine halbe Stunde spaeter wieder...wir sind anscheinend mehrmals aneinander vorbeigelaufen und haben es dennoch nicht gerafft.

sydney sydney sydney sydney sydney

Nach hervorragenden gekochten glutenfreien Nudeln (ja, wir haben uns vergriffen), ging es am Abend auf ein paar Bier ins Kings Cross Hotel. Da wir auf dem Hinflug nach Sydney nicht schlafen konnten, schlafen wir am naechsten Tag bis 14:30 Uhr durch. Danach koennen wir uns nur noch zu einer Hop-on Hop-Off Bus Tour durchringen, welche auf Grund eines Student Discounts nur noch laecherliche 50$ pro Person kostet (SCHNAPPER!!). Der Abend wird aber nun genutzt um in Sydney richtig feiern zu gehen. Wir starten im Hotel (da das Bier im Club zu teuer ist...) und lernen im Club ein paar Australier kennen, die gerade Jungesellinen-Abschied feierten. Der Plan im Club weniger zu trinken (da teuer...) geht zumindest fuer Max nicht auf und er verprasst am Abend stolze 110$. Das nehmen wir mal als Beweis, dass es ein lustiger Abend war.

sydney sydney sydney sydney

Am naechsten Tag ging es verkatert zum Bondi Beach. Hier chillaxen wir unter der erbarmungslosen Sonne und inmitten saemtlicher Poser fuer mehrere Stunden am Strand. 

bondi beach bondi beach

Wir beenden diesen Blogeintrag hier am Flughafen Sydney und verabschieden uns fuer ca. 10 Tage ins Fiji Paradies.

CHEERS!

Kambodscha - Shianoukville - Phnom Penh - Siem Reap(Angkor Wat)

Donnerstag, 06.02.2014

Kambodscha beginnt fuer uns mit einer weiteren abenteuerlichen Fahrt in einer dieser hoechstkomfortablen und mit allen Sicherheitssystemen ausgestatteten Mini-Vans. Das traurige "Highlight" dieser Fahrt ist, dass wir ein wie wir jetzt wissen wortwoertlich armes Schwein anfahren. Dazu muss man wissen, dass die Tiere (Rinder, Schweine. Hunde etc..) hier vollkommen frei auf den Highways rumlaufen, die Meisten von Ihnen scheinen auch den Kurs "wie ueberlebe ich die ganzen suicide-driver - praktische Tipps fuer Katz und Maus" besucht zu haben. Die Tiere reagieren adaequat auf Hupen und halten sich in der Regel am aeussersten Fahrbahnrand auf. Nicht jedoch das "arme Schwein"! Beim ca. 13. halsbrecherischen Ausweichmanoever bei 80 km/h unseres suicide drivers, weil wieder mal Mensch oder Tier auf der Strasse sind geht es schief. Wir hoeren nur noch ein lautes Knallen und koennen im Rueckspiegel nur noch beobachten wie das Schwein versucht aufzustehen. Mitleidig hoffen wir, dass es im Ort heute Abend Schwein gibt um das Tier von seinen Qualen zu erloesen. Hierdurch muessen wir natuerlich auch einen Not-Stop vornehmen, damit unser Mini-Van entsprechend repariert werden kann. Man kann sagen, dass die Asiaten irgendwie alles an Autos, Rollern und Bussen in kuerzester Zeit repariert bekommen...sehr eindrucksvoll!

Minivan broken Minivan Max

Angekommen in Sihanoukville nutzen wir den Hotelpool um den "Reisemuff" von uns los zu kriegen. Nach hervorragendem Essen geniessen wir am Strand das erste "Angkor" Bier und verlieben uns direkt in diesen unglaublich weissen und feinkoernigen Sandstrand; ein Feuerwerk komplettiert unseren ersten genialen Eindruck von diesem Oertchen. Da wir sowieso vorhatten feiern zu gehen, hat es sich hier angeboten in einen Club direkt am Strand zu gehen. Im Dolphin Shack waren wir von den Massen an Prostituierten erstmal sehr geschockt...dennoch hatten wir sowohl hier, als auch im JJ's einen richtig coolen Partyabend unter freiem Himmel (hier nochmal ein herzlicher Dank an die Gas-Ballons ;-) )

firework Balloooooooon

Am naechsten Tag fahren wir zum Otres Beach 2, der uns auf der Fahrt von anderen Backpackern empfohlen wurde. Was soll man sagen...selten so einen schoenen Fleck Erde gesehen. Wir dachten Sihanoukville waere der Strand schon schoen...dann hat uns Otres Beach 2 aber definitiv eines Besseren belehrt. Hier chillen wir den ganzen Tag und schauen uns Abends noch den Sonnenuntergang an.

sundown sundown2 daytime beach

Angekommen in Phnom Penh im 11 Happy Backpacker, passiert es uns das erste Mal, dass unsere Hostel Reservierung nicht durchgekommen ist. Trotz energischen Einsatz und Widerspruch von Max landen wir in diesem Hostel in einem 8er Dorm. Allerdings macht die Roof-Top-Bar des Hostels wieder einiges gut und die Betten im 8er Dorm werden uns schliesslich fuer Umsonst bereitgestellt. Wir beenden den Abend zusammen mit ein Paar Schweden und ein einigen Biers + Billard.

Die Nacht war viel besser als erwartet, was wir fuer den heutigen Tag auch sehr gut gebrauchen koennen. Heute schauen wir uns die killing fields an. Ein Ort an dem die rotem Khmer unter Fuehrung von Paul Potts mit einer Systematik, die der im dritten Reich keinesweg nachsteht, Revolutuionsgegner hingerichtet hat. In der wahnhaften Idee der Errichtung eines reinen Bauernstaates lies Paul Pott alle Interlektuellen (dazu reichte schon das Tragen einer Brille oder das Wohnen in der Stadt) graumsam hinrichten. Entgegen den meisten Touristen schiessen wir kein einziges Foto. Die Vorstellung ein Massengrab, einen Baum an den Kleinkinder zu Tode geschleudert werden um Patronen zu sparen oder eine Gedenkstaette mit  1000en menschlichen Skeletten zu fotografieren widert uns an. Eine Szene ist uns immernoch im Kopf. Vor der eben genannten Gerdenkstaette posen 2 Maedels um dann mit Dauem hoch die Genialitaet ihrer Fotokuenste zu demonstrieren. Anschliessen besichtigen wir noch das S-21 Gefaengnis mit aehnlichen Greueltaten. Aufnehmen koennen wir das allerdings nicht mehr wirklich. Wenn es so etwas wie eine Aufnahmekapazitaet fuer Trauriges gibt dann ist diese bei uns Beiden reichlich erschoepft.

Am naechsten Tag geht es schon weiter nach Siem Reap...uns wurde hier ein Minibus hoechster Qualitaet versprochen und eine schnelle Ankunft. Nun ja...die hoechste Qualitaet war auf der hinteren Bank nicht wirklich gegeben, dafuer aber die versprochene rasante Fahrt. Als wir dann noch von einer mitfahrenden Kambodschanerin erfuhren, dass sie nur 8$ zahlte fuer diese Fahrt...kamen wir uns doch ein bisschen veraeppelt vor, bei den 18$ die wir dafuer hinlegen mussten. Angekommen in Siem Reap war die Einheimische aber so nett uns ein Tuk-Tuk zu organisieren, so dass wir ohne Probleme in unser Hostel kamen (die Einheimische hat es sogar hinbekommen, dass wir keinen Cent fuer dieses Tuk-Tuk zahlen mussten). Im Hostel haben wir dann den Inhaber Timon kennengelernt (ein netter Deutscher, der dieses Hostel auf einen gewissen Standard gehoben hat) und ueber diesen die Angkor Wat Tour gebucht. Wir sind frueh ins Bett...denn fuer den Sonnenaufgang ueber Angkor Wat Muss man frueh los...

Um 04:30 Uhr, mehr schlafend als wach, ging es mit dem Tuk Tuk zu den gewaltigen Tempelanlagen. Nach dem atemberaubenden Sonnenaufgang vor dieser Kulisse ging es zum Fruehstueck zurueck ins Hostel. So gestaerkt haben wir uns dann bei Tageslicht, was allerdings auch bruellende HItze bedeutet, Angkor Wat, Bayon und diverse kleine historische Staette angschaut bzw. sind auf Diesen herumgeklaettert. Sehr sehr beeindruckend wenn man bedenkt, dass viele 800 nach Christus schon im Bau waren.

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Obwohl wirklich tod-todmuede "zwingen" wir uns auf Siem Reaps Partymeile, die "Pub Street". Bereut haben wir dies keine Sekunde. Was will man mehr als angeschippert mitten auf der Strasse mit einem Haufen von Leuten Spass zu haben und Macarena zu tanzen. Wenn einem die Musik auf der einen Strassenseite nicht gefiel ging man einfach auf die andere. Die beiden gegenuberliegenden Clubs hatten hier ein regelrechtes battle am Laufen.

Am naechsten Tag erlebten wir dann das Highlight des Siem Reaps Aufenthalt. Wir sind 2 Stunden mit dem Tuk Tuk tief ins Inland gefahren um uns Ben Mealea anzuschauen. Dies ist zwar nur 1 Tempel und wir waren zuerst skeptisch, sind aber trotzdem der Empfehlung von Timon gefolgt. Diese Entscheidung war eine der besten bisher! Der Tempel war einfach so eindrucksvoll und wir hatten noch das Glueck einen lokalen Guide zu kriegen, der uns abseits des normalen Weges in den Tempel fuehrte und uns zu waghalsigen Kletteraktionen am und um den Tempel ermunterte. Wirklich ein genialer und unvergesslicher Ausflug. Voellig erschoepft kehren wir zurueck und versuchen noch uns ein wenig die Innenstadt von Siem Reap anzugucken. Nach einem Barbecue mit Strauss, Krokodil und anderem Fleisch geht es glueklich aber voellig kaputt ins Bettchen.

Beng Mealea Beng Mealea Beng Mealea Beng Mealea Beng Mealea Beng Mealea Beng Mealea Beng Mealea Beng Mealea Beng Mealea Road to Beng Mealea Beng Mealea Beng Mealea Beng Mealea food

Hue - hoi an - nha trang - Mekong delta

Sonntag, 02.02.2014

Nach viel zu langer Wartezeit nun endlich der lang ersehnte 2. Blogeintrag!
Eins vorweg: wir haben uns seeehr viel in relativ kurzer Zeit vorgenommen... So, dass wir jetzt im Minibus sitzend die Reisezeit nutzen um diesen Blog zu schreiben.

Um keine Reisezeit zu verlieren haben wir den 12 Stunden Nachtzug nach Hue genommen. In einer 4er Kabine waren unsere ersten Mitbewohner ein etwas älteres holländisches Pärchen... als diese sich vorstellten und auf Englisch sagten: Sie kommen aus "Holland" verstand max "Poland" und kettete daraufhin all seine Taschen mit Kabelbinder an jeglicher Möglichkeit fest. Das sie eigtl. aus Holland kamen hat er natürlich erst am Ende der Zugfahrt durch Joe gerafft.
Danach stieg eine vietnamesische Familie inkl. schwangerer Frau hinzu.... Dieser erzählte Joe natürlich nur zu gerne, dass Max Doktor ist, woraufhin diese ihn dann über alle relevanten Schwangerschaftsthemen ausfragte und Max stand mit Rat und Tat zur Seite.

Nighttrain nighttrain2 nighttrain3

Angekommen im Google-Hostel (ja, es heißt tatsächlich so), stellten wir fest, dass dieses Hostel sehr großzügig ist... Hier gab es tatsächlich für jeden Bewohner von 17-24 Uhr Freibier!!

Billard and free beer free beer

Dies wurde von uns selbstverständlich ausreichend genutzt. An dem Hostel-eigenen Billardtisch begann dann auch unsere großartige Billardkarriere. 
Nachdem wir uns die Altstadt ein wenig angeguckt hatten, ging es Abends dann das erste mal feiern. Nach einigen runden Billard und einer Menge Freibier ging es in die Brown-Eyes-Bar, wo wir hauptsächlich mit Locals einen coolen Abend verbrachten... Am frühen Morgen ging es nach Hause, allerdings ohne unsere Pullis... die wurden uns nämlich geklaut. 

party hue
Nachdem wir das erste Mal nun ausgeschlafen hatten, ging es zum Sightseeing in die Kaiserstadt. In der Zitadelle durften wir dann noch gemeinsam mit den Mönchen beten. Dabei mussten wir uns in einer Reihe sitzend 3 mal vor Buddha verbeugen (Joe hatte hierbei respektvollerweise seine Baseball cap angelassen)

monk 1 monk 2
Es folgte ein weiterer lustiger abend mit Freibier und der Brown-Eyes-Bar, diesmal allerdings mit westlicher Begleitung, Daron verließ uns allerdings schon nach wenigen Minuten des Feierns und Michelle haben wir wieder gefunden, als sie verzweifelt nach dem Hostel suchte. Mit dem Liegebus inkl. WLAN ging es am nächsten morgen nach Hoi An. Ein kleines nettes Fischerdorf in der Mitte Vietnams...

Liegebus
Nach dem Abendessen hatten wir den festen Plan nur eine runde Billard zu zocken... daraus wurde aber natürlich nichts, da uns die Australier Ashlee und Michael einen gehörigen Strich durch diese Rechnung machten. Nach etlichen Runden Billiard, die nicht gerade zu unserem Vorteil verliefen, Biers und jägerbombs (geiles Zeug) liegen wir wieder viel zu betrunken aber um eine nette Bekanntschaft reicher im Bett.

Australia

Am nächsten Tag haben wir die Stadt via Bike erkundet.

biketour biketour 2

In einem Shop, in dem Max sich einem Pulli kaufte, versucht der Inhaber Joe mit den Worten "u are handsome, dont u want to marry my daughter" als zukünftigen Schwiegersohn zu gewinnen. An dieser Steller sei erwähnt, dass Joe auf ALLE Vietnamesinnen eine fast magische Anziehungskraft hat. Das führt zum einen dazu, dass Joe einen Verkaufsstand besuchend mit den Worten "i love you" empfangen wird und zum anderen, dass Max schon fast Minderwertigkeitskomplexe bekommt.
Zum Abschluss von Hoi An gönnten wir uns eine hervorragende aber harte asiatische Massage (nein!!! Keine happy End Massage!!!). 
Vor der Tür des Spas wollte dann eine festlich gekleidete vietnamesische Familie unbedingt ein Foto mit Joe aufnehmen um ihn so in dem Familienalbum zu verewigen.

Vietnamese Ritz Family Massage BBQ

Auch wenn wir dachten, dass der erste Nachtzug unkomfortabel war, so wurden wir im Nachtzug nach Nha Trang eines Besseren belehrt. Weder die Fenster waren hier verschließbar, noch kann man das Bett bequemer als ein Brett bezeichnen.

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Nha Trang ist an sich ein netter Strandort, allerdings wirklich überfüllt mit unserem Freund: dem Russen!
Nachdem wir Nachmittags von 2 Bar Besitzern im Billard um mehrere Bier gebracht wurden, haben uns am abend 2 Backpacker nochmal richtig abgezogen und mit den Worten verabschiedet :  "we suck in pool, but u guys really suck!"
Der Abend endete dann im angesagtestem beachclub von Nha Trang, welcher aber dann doch nicht ganz unsere großen Erwartungen erfüllte...

beachclub daytime breakfast hostel
In der Why-Not-Bar konnten wir dann wenigstens noch ordentlich mit ein paar Locals feiern.
Der nächste Tag war ein gechillter Strandtag, der mit lokal gebrauten Bier (sehr komische Fruchtnote) endete.
Früh im Bett ging es dann am nächsten Tag via Flieger nach Saigon. Dieser hatte natürlich direkt mehr als ne Stunde Verspätung... Wenigstens wurden uns aber die Notausgangssitze zugewiesen. 
Saigon war für uns nur ein Stopover um ins Mekong Delta zu kommen. Die Abreise dorthin erfolgte dann auch am nächsten Morgen... Nur brauchten wir auf Grund des chinesischen Neujahrsfestes doppelt so lange wie eigtl. geplant. Somit hatte sich also auch unsere organisierte Abholung vom Busbahnhof erledigt. 
Genächtigt wurde dann in einem Homestay bei Mr. Hung. In diesem Homestay haben wir auch das erste mal deutsche Reisende kennen gelernt und konnten mit diesen den selbst gebrannten Reiswein aus Plastik Tüten genießen. Am nächsten morgen ging es in aller früh (5 Uhr!) los zu einem Ausflug über das Mekong Delta. Nach einem Frühstück auf dem Boot besichtigten wir den Floating Market, probierten uns in der Herstellung von Reisnudeln, "tranken" einen Milchapfel nachdem wir die Monkeys Bridge überquert hatten und erfuhren generell mehr über die Reis Verarbeitung. Alles in allem ein cooler Trip, da wir nur mit Mr. Hung unterwegs waren und die Orte mit vielen Touristen meideten.

breakfast breakfast 2 floating market rice noodle production little kids flower farm star apple mr hung rice noodle production boat little kids
Am Nachmittag begann dann die Weiterreise nach Ha Tien (Grenzstadt nach Kambodscha), wobei wir ein dänisches Pärchen trafen, das sich nach Kambodscha die gleiche Route ausgesucht hatte.

Nach dem strapaziösen Grenzübergang und langer Fahrt im Minibus landeten wir nach mehreren Stunden in der Party und Strandstadt Sihanoukville.... Hierzu dann mehr in unserem nächsten Kambodscha blog

minibus minibus 2 in the bus

Hanoi und Halong Bay

Freitag, 17.01.2014

Nach den ersten 4 Tagen nutzen wir nun die Moeglichkeit unseren ersten Reiseblog Eintrag zu schreiben.

Der Flug nach Hanoi war recht problemlos und dank Maxis Wundermitteln hat es zumindest Joe nach einer kleinen Halluzinationsphase geschafft in den Schlaf zu finden.

Angekommen in Hanoi wurden wir direkt problemlos abgeholt von unserem Hostel. Nach einer kleinen Jetlag-Schlafpause ging es dann auch direkt auf die erste Sightseeing Tour in Hanoi. See, Tempel, Museen...und natuerlich wurden wir direkt am ersten Tag von 2 Rikscha Fahrern uebers Ohr gehauen und durften viel zu viel zahlen...Naja, das wurde dann einfach unter "passiert uns nicht nochmal" abgespeichert. Auch die Ortskenntnisse einiger Einheimischen lassen zu wuenschen uebrig...da wird man gern mal in die komplett falsche Richtung geschickt.

Der Abend fand aber dennoch einen schoenen Ausklang bei einem gemuetlichen Bier auf der Roof Top Bar mit Ueberblick ueber Hanoi.

Der 2. Tag war auch von Hanoi Sightseeing gepraegt. Nachdem wir uns das Ho-Chi-Minh Museum und Mausoleum angeguckt hatten ging es ueber den Literaturtempel zum Wasserpuppen-Theater...dies ist wohl sehr bekannt fuer Hanoi, dennoch seeehr skurril und beengend...so wenig Platz hatte noch keiner von uns in einem "Theater"...was uns dennoch nicht davon abhielt die Haelfte der Vorstellung zu schlafen.

Am Abend hatten wir dann Glueck das wir uns nicht die panierten Haehnchenteile bestellt hatten...der Kellner hatte uns vorher gluecklicherweise aufgeklaert, das es nur Haehnchen-Knorpel gewesen waere. Ausklang fand der Abend dann wieder in einer Bia ahoy Stube (Bier vom Fass).

Viel zu frueh ging es am naechsten Tag im hoechstkomfortablen Bus zur Halong Bay. Inkl. Kaffeefahrt-Stop bei einem "Happy Place". Eingecheckt auf unserem Boot "Fantasea" wurde uns dann auch direkt eine koestliche Fisch-Schleim-Suppe zum Mittag serviert.

Die Hoehlen und die Halong Bucht waren sehr beeindruckend. Im Gegensatz zum lauten Hanoi ein wirklich ruhiger und atemberaubend schoener Anblick.

Am Abend genehmigten wir uns dann auf dem Boot ein paar Bier mit netten anderen Backpackern inkl. Karaoke Abend (Joe sang vollmundig Oasis - Wonderwall), waehrend Max sein Koennen beim Nacht-fischen bewies und direkt ein Tintenfisch gefangen hat. 

Das Highlight bisher war mit Sicherheit die Kajak Tour durch die Hoehlen und Buchten der Halong Bay (unfassbar schoene Natur).

Nach langer Busfahrt zum Hostel (und natuerlich dem ueblichen Kaffee-Stop), geht es nun mit dem Nachtzug nach Hue (dauert auch nur 12 Stunden)...

Wir melden uns dann wieder nach den naechsten Stationen :-) 

paddeln halong bay boat squid halong bay halong bay halong bay halong bay halong bay halong bay halong bay halong bay Ho Chi Minh street Ho Chi Minh spring rolls church expensive rikscha pray ...

Bald geht es los

Dienstag, 10.12.2013

Am Montag ist es nun soweit, dann gehen Max und ich auf die etwas größere Reise...

Planungen, Flüge, etc sind soweit abgeschlossen. Das einzige was fest in der Route ist, sind die Flüge...alles andere, werden wir dann wohl mal vor Ort schauen, wo es uns gut gefällt, wo wir hinwollen, was wir sehen möchten...

Die kleine Abschiedsparty bei Max war genau der richtige Start für eine gute Reise und hoffentlich sehr viele neue Erlebnisse in den Ländern.

Tschöööö 

Der Plan:

Die Route